Krankheitsbilder & Therapien

Prostatakarzinom

In Deutschland erkranken jedes Jahr ungefähr 60.000 Männer neu an einem Prostatakrebs. Damit ist es der häufigste bösartige Krebs des Mannes. Das Prostatakarzinom verursacht häufig keine Symptome. Daher ist eine Früherkennungsuntersuchung sehr wichtig. Die üblichen urologischen Miktionsbeschwerden wie das gehäufte nächtliche Wasserlassen, ein vermehrter Harndrang und ein abgeschwächter Harnstrahl sind häufig Zeichen einer gutartigen Prostatavergrößerung. Einer unserer Schwerpunkte liegt in der Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms.

Harnblasenkarzinom

Das Harnblasenkarzinom ist der zweithäufigste bösartige Tumor des Urogenitaltraktes. Jedes Jahr kommt es dabei zu etwa 16.000 Neuerkrankungen. Es können sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein. Ungefähr 50 Prozent aller Blasenkarzinome in Europa sind durch Rauchen verursacht. Ein typisches Symptom ist sichtbares Blut im Urin. Wir beraten Sie im Rahmen der Tumorvorsorge und führen bei dem entsprechendem Verdacht alle notwendigen Untersuchungen durch. Sollte bei Ihnen ein Harnblasenkarzinom in der Vorgeschichte bestehen, sorgen wir für eine leitliniengerechte Tumornachsorge.

Gutartige Prostatavergrößerung

Die gutartige Vergrößerung der Prostata ist wesentlich häufiger als der bösartige Prostatakrebs. Mit steigendem Alter betrifft diese Erkrankung viele Männer. Dabei zeigen sich Symptome wie ein abgeschwächter Harnstrahl, gehäuftes nächtliches Wasserlassen und ein vermehrter Harndrang. Diese Symptome können zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen und sollten behandelt werden.

Harninkontinenz

Harninkontinenz bedeutet, dass Betroffene unwillkürlich Urin verlieren. Dabei gibt es verschiedene Formen der Inkontinenz. Unsere Aufgabe ist herauszufinden, an welcher Form der Harninkontinenz Sie leiden, und die entsprechenden Untersuchungen und Behandlungen durchzuführen. Dieses Thema betrifft sowohl Männer als auch Frauen.

Erektionsstörungen

10-20 Prozent aller Männer in Deutschland sind von einer Erektionsstörung betroffen. Häufig geht damit eine Verschlechterung der Lebensqualität einher. Des Weiteren kann es zu Unzufriedenheit in der Partnerschaft kommen. In vielen Studien konnte zudem gezeigt werden, dass eine erektile Dysfunktion Vorbote von schweren kardiovaskulären Erkrankungen wie der koronaren Herzerkrankung sein kann. Ein ausführliches Gespräch mit gründlicher Untersuchung des Patienten ist wichtig, um die optimale Therapie auszuwählen.

Kinderurologie

Zu den kinderurologischen Erkrankungen gehören unter anderem Vorhautverengung, Hodenhochstand, Harnwegsinfektionen und nächtliches Einnässen. Sollten diese Probleme auftreten, beraten und behandeln wir die Kinder. Wir führen auch ambulante Operationen, wie Beschneidungen, durch.